J´adore Paris II – Die Stadt der Winde und eisigen Temperaturen!

Zuerst einmal: Da ich in meiner Wohnung momentan kein Internet mehr habe (der Zustand ist kaum auszuhalten!), konnte ich die ganzen letzten Wochen leider nichts auf meinem Blog hier schreiben und aktualisieren. Ich habe mir deswegen vorgenommen, die kommenden Wochenenden öfters einmal zu meinen Eltern zu fahren, damit ich das auf jeden Fall nachholen kann! Soweit der Plan.


„Nichts ist so gefährlich, wie das Allzumodernsein. Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu kommen.“ -Oscar Wilde-

ghjklöä

Zu Paris – es war kalt! (Das ist leider keine Übertreibung gewesen, nicht nur die Temperaturen machten uns zu schaffen, sondern auch der ständige Wind, der durch jede noch so dicke Jacke fuhr.)

Nein, ich liebe die Stadt, allerdings ist sie bei Sonnenschein noch um einiges schöner und gemütlicher, anstatt bei jedem Windstoß das Gefühl zu haben, gleich sterbend umzufallen. Aber eines waren die Tage, sehr, sehr lehrreich. Ich habe unendlich viel gelernt über Kunst und Architektur um 1900. Sehr begeistert war ich von der Ausstellung in den ehemaligen Wohnräumen und im Atelier von Gustave Moreau. Hier waren sehr viele, vorallem aber abwechslungsreiche Darstellungen an den Wänden ausgehängt (nicht nur die leicht verschommene Kunst des Imspressionismus, sondern auch mythologische Hauptmotive wie z.B. Prometheus), an denen man sich nur schwer sattsehen konnte. Mein Dozent hätte sicherlich über vieles Einiges zu erzählen gewusst, aber ich bin lieber alleine durch die Ausstellung gegangen und habe versucht, die ganzen Eindrücke aufzunehmen (was wirklich schwer war, wir waren während der Reise in mehr als 15 verschiedenen Ausstellungen!).

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(Ich, ganz interessiert und versunken, in der Ausstellung zu Gustave Moureau)

Schön war auch, wie ich finde, dass es genügend Zeit gab, einen kompletten Tag im Louvre verbringen zu können (als ich das letzte Mal in Paris war, hat die Zeit dafür leider nicht gereicht, weshalb ich mich umso mehr auf den Tag und die Eindrücke gefreut hatte. Auch über den Eiffelturm, heute absoltes Wahrzeichen der Stadt, habe ich Dinge gelernt, die ich zuvor nicht wusste (Wer hätte beispielsweise die Bögen ohne Stützfunktion der Kontruktion bemerkt, die als reine Zierelemente anbebracht wurden, ebenso wie der dezente, leicht floral anmutende Schmuck. Mir ist bei meinem letzten Besuch nichts davin aufgefallen:D). Wer gerne Gossip Girl schaut, wird wie ich im Musee d´Orsay jedes Bild von Manet genau beäugt haben, ganz auf der Suche nach der Ecke in der Louis und Blair miteinander sprachen (leider wurden die Bilder umgehängt).

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Zudem hat es für uns neben den vielen Terminen in Ausstellungen noch gereicht, die Galerie Lafayette und vorallem den Sephora dort zu besuchen:) Ein bisschen Sightseeing war auch noch drin, wie eben einen kleinen Abstecher zum Molin Rouge (der Film mit Nicole Kidman ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme und ich wurde ganz melanchloisch vor dem GEbäude, weil ich so sehr an den Film denken musste!), gefühlten tausend Andenken- und Souvenirläden. Auch die Küche mit all ihren Eigenheiten haben wir ausgiebig genossen, also viiiiiel viel viel Baguette, Schnecken und natürlich den Wein (aber mit dem waren wir nicht so zufrieden:D Unsere mitgebrachten Weine waren um einiges besser, was dafür spricht, dass wir wirklich guten Wein herstellen können! Mein Dank geht an all die fleißigen Winzer und Weinbergbesitzer!)

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(Das Molin Rouge)

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(Mitten in den Galerie Lafayette und im größten Weihnachtstrubel, den ich bisher mitmachen musste. Noch nie habe ich so viele Menschen in einem Einkaufscenter gesehen und das Gedränge war wirklich beängstigend, für mich als kleine Person :D)

Eine Ausstellung ist mir noch nachträglich in Erinnerung geblieben und das aus einem ganz einfachen Grund: wegen einem Luftballonpferd!!! (Ausstellung Jeff Koons)

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