Angora Cardie von Essie – Für tolle Winternägel

Jetzt im Winter hat doch jeder so eine ganz spezielle, besondere und allerliebste Farbe, vorallem eine für die Nägel. Bei mir ist das Angora Cardi von Essie, das perfekte Mauve für den Winter und meiner Meinung nach eine tolle Verbindung aus dezenter aber toller Farbe. 

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Einer meiner Lieblingslacke im Sommer war mit Abstand In Stiches und der sieht Angora Cardi recht ähnlich (er ist nur etwas dunkler, etwa einen Ton). Über die meiner Meinung nach gute Qualität der Essie-Lacke schweige ich in diesem Post, das habe ich schon das ein oder andere Mal betont;) Angora Cardi ist meiner nach eine tolle Farbe für den Winter. Vorallem zu silber, silbergrau oder creme sieht der Mauve-Ton elegant aber auch extravagant aus. Er ist nicht so dunkel wie ein schwarz, Ochsenblut oder dunkelblau, aber doch dunkel genug um aufzufallen (zur positiv, versteht sich).

Nach der Essie-Homepage passen vor allem Lady Like, In Stiches, Mink Muffs, Jamaica me crazy und Eternal Optimist besonders gut zu Angora Cardi. Leider gehen zwei der Lacke aus dem Standartsortiment; Mink Muffs und Jamaica me crazy. Wer diese zwei tollen Farben noch gerne sein Eigen nennen möchte, muss also schnell sein und fündig werden, leider sind sie in den meisten Drogeriemärkten schon vergriffen.

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Laut Essie ist der Lack in zwei Schichten deckend, allerdings finde ich auch eine Schicht oft schon gut genug. Sheer ist der Lack nicht. Ich würde beim Lackieren wegen der dunklen Farbe unbedingt einen Unterlack verwenden (wir wollen ja keine Verfärbungen auf unseren Nägeln haben). Ein Wehmutstropfen gibt es bei dem Lack allerdings; wie bei vielen kräftigen Farben sieht auch Angora Cardi am schönsten auf länglichen Nägeln aus. Das bedeutet, um ihn wirklich toll tragen zu können, muss zuerst viiiiel Zeit in Pflege und Co gesteckt werden, aber dann ist er auch ein Träumchen.

Viel Spaß beim Lackieren, Nagellack kaufen und natürlich auch dem Feilen:)

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Der Marsianer – Rettet Mark Watney

Ich bin mal wieder eine der ganz schnellen Sorte, deswegen schreibe ich erst jetzt diesen Beitrag zu einem Buch, dessen Verfilmung erst vor kurzer Zeit recht erfolgreich im Kino lief. Gemeint ist Andy Weirs „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“. Warum ich trotz all der Zeit seit Kinostart noch einen Beitrag nachreichen will, liegt einfach daran, dass ich schon lange kein so unterhaltsames Buch in der Hand hatte. 

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Zu Beginn wollte (mir völlig unverständlich) kein Verlag die humorvolle Geschichte von Andy Weir über den versehentlich zurückgelassenen Astronauten veröffentlichen, also tat Andy das selbst. Mit Humor und unschlagbaren Sarkasmus stattet er seinen Marsianer Mark aus, was einen Leser einfach zum schmunzeln bringt. Mark bleibt alleine zurück auf dem Mars zurück, seine Crewmitglieder hielten ihn für tot und haben mit der Rückkehrsonde den Mars verlassen. Jetzt ist er dort alleine mit einer Ausrüstung, die für die Dauer der Mission von etwa 30 Tagen ausgelegt ist, da darf man schon sehr, sehr sarkastisch werden. Aber er macht das Beste aus der Situation, er kümmert sich erst einmal um seine Nahrungsquelle für die nächsten Tage: Kartoffeln. Dazu braucht er allerdings kultivierte Erde. Und das ist nur eines seiner Probleme. Dank seines Ideenreichtums (als Botaniker und Ingenieur) schafft es Mark alleine auf dem Mars zu überleben und auch Kontakt mit der Erde aufzunehmen. So beginnt ein waghalsiges Rettungsunternehmen von der Erde aus und die ganze Welt fiebert um Marks Rettung mit.

Ich habe das Buch als Taschenbuch für ca. 10 Euro gekauft und ich habe die Ausgabe mit Filmcover. (Mir wäre das Originalcover eigentlich lieber gewesen, weil ich es schöner finde. Letztendlich ändert es aber nichts am Inhalt des Buches:D) Mark ist nicht der typische Astronaut, er sieht seine ausweglose Lage mit Humor und geht Risiken ohne Ende ein, um eine Chance auf seine Rettung zu haben. Mir gefällt die Sprache, sie ist einfach gehalten, aber es kommen öfters auch Abschnitte in denen komplizierte chemische Vorgänge erklärt werden oder Funktionsweisen von verschiedenen Maschinen. Mir waren diese Erklärungen nicht immer ganz einsichtig, was aber daran liegt, dass ich technisch äußerst unbegabt bin. Andy Weir hat gut recherchiert für sein Buch und das merkt man als Leser sofort. Trotz solcher komplexeren Abschnitte liest sich das Buch gut und angenehm, man möchte es eigentlich nicht weglegen sondern in einem durchlesen. Unterteilt ist das Buch in Abschnitte die Mark Watney als Logbuch aus seiner Perspektive erzählt, gemischt sind diese mit Passagen aus Sicht seiner Crewmitglieder und von der NASA-Basis.

Ich kann das Buch (keiner wundert sich nach meinem Lobgesang) nur empfehlen! (Der Film war sicherlich bei einer solchen Vorlage auch ganz klasse. Ich habe ich, muss ich gestehen, gar nicht gesehen.)

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Passend zum neuen Jahr arbeite ich momentan das Design meines Blogs etwas um, damit er etwas moderner und klassischer aussieht. Hoffentlich ist er noch immer ein Blickfang und euch gefallen auch die kommenden Beiträge de nächsten Tage und Wochen. In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein gutes, erfolgreiches und schönes neues Jahr 2016!