Der Marsianer – Rettet Mark Watney

Ich bin mal wieder eine der ganz schnellen Sorte, deswegen schreibe ich erst jetzt diesen Beitrag zu einem Buch, dessen Verfilmung erst vor kurzer Zeit recht erfolgreich im Kino lief. Gemeint ist Andy Weirs „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“. Warum ich trotz all der Zeit seit Kinostart noch einen Beitrag nachreichen will, liegt einfach daran, dass ich schon lange kein so unterhaltsames Buch in der Hand hatte. 

IMG_0220

Zu Beginn wollte (mir völlig unverständlich) kein Verlag die humorvolle Geschichte von Andy Weir über den versehentlich zurückgelassenen Astronauten veröffentlichen, also tat Andy das selbst. Mit Humor und unschlagbaren Sarkasmus stattet er seinen Marsianer Mark aus, was einen Leser einfach zum schmunzeln bringt. Mark bleibt alleine zurück auf dem Mars zurück, seine Crewmitglieder hielten ihn für tot und haben mit der Rückkehrsonde den Mars verlassen. Jetzt ist er dort alleine mit einer Ausrüstung, die für die Dauer der Mission von etwa 30 Tagen ausgelegt ist, da darf man schon sehr, sehr sarkastisch werden. Aber er macht das Beste aus der Situation, er kümmert sich erst einmal um seine Nahrungsquelle für die nächsten Tage: Kartoffeln. Dazu braucht er allerdings kultivierte Erde. Und das ist nur eines seiner Probleme. Dank seines Ideenreichtums (als Botaniker und Ingenieur) schafft es Mark alleine auf dem Mars zu überleben und auch Kontakt mit der Erde aufzunehmen. So beginnt ein waghalsiges Rettungsunternehmen von der Erde aus und die ganze Welt fiebert um Marks Rettung mit.

Ich habe das Buch als Taschenbuch für ca. 10 Euro gekauft und ich habe die Ausgabe mit Filmcover. (Mir wäre das Originalcover eigentlich lieber gewesen, weil ich es schöner finde. Letztendlich ändert es aber nichts am Inhalt des Buches:D) Mark ist nicht der typische Astronaut, er sieht seine ausweglose Lage mit Humor und geht Risiken ohne Ende ein, um eine Chance auf seine Rettung zu haben. Mir gefällt die Sprache, sie ist einfach gehalten, aber es kommen öfters auch Abschnitte in denen komplizierte chemische Vorgänge erklärt werden oder Funktionsweisen von verschiedenen Maschinen. Mir waren diese Erklärungen nicht immer ganz einsichtig, was aber daran liegt, dass ich technisch äußerst unbegabt bin. Andy Weir hat gut recherchiert für sein Buch und das merkt man als Leser sofort. Trotz solcher komplexeren Abschnitte liest sich das Buch gut und angenehm, man möchte es eigentlich nicht weglegen sondern in einem durchlesen. Unterteilt ist das Buch in Abschnitte die Mark Watney als Logbuch aus seiner Perspektive erzählt, gemischt sind diese mit Passagen aus Sicht seiner Crewmitglieder und von der NASA-Basis.

Ich kann das Buch (keiner wundert sich nach meinem Lobgesang) nur empfehlen! (Der Film war sicherlich bei einer solchen Vorlage auch ganz klasse. Ich habe ich, muss ich gestehen, gar nicht gesehen.)

IMG_0226

Passend zum neuen Jahr arbeite ich momentan das Design meines Blogs etwas um, damit er etwas moderner und klassischer aussieht. Hoffentlich ist er noch immer ein Blickfang und euch gefallen auch die kommenden Beiträge de nächsten Tage und Wochen. In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein gutes, erfolgreiches und schönes neues Jahr 2016!

Advertisements

Schreib mir was:)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s