In Stuttgart war was los! – Die „Lange Nacht der Museen“

Nachdem vermutlich die meisten Studenten (wie mir) die Hausarbeitenzeit vorbei ist und die Uni wieder begonnen hat, will man doch auch gerne wieder was erleben. Deshalb war ich mit meiner Mitbewohnerin in Stuttgart die ganze Nacht in Stuttgart auf der Langen Nacht der Museen unterwegs (zum ersten Mal) und ich war restlos begeistert. Deshalb habe ich mich zu einem hoffentlich informativen und ansteckenden Beitrag entschlossen.

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Wie schon gesagt, ich war noch nie in Stuttgart auf der Langen Nacht der Museen unterwegs, obwohl ich schon seit Jahren in der Stadt wohne. Und ich habe wirklich viel verpasst die letzten Jahre. Kurz mal zum Prinzip: Mit einer Eintrittskarte kommt man in viele unterschiedliche Museen, Galerien und außergewöhnliche Orte. Teilweise sind auch Locations wie etwa der Bunker in Hauptbahnhofsnähe, das Bunkerhotel unter dem Rathausplatz oder die Innenräume des Neuen Schlosses im Rahmen der Langen Nacht geöffnet. Untermalt mit Musik oder anderen Showeinlagen finden meiner Meinung nach nicht nur Kunst- und Kulturliebhaber Interessantes, sondern auch Besucher, die meinen schon alles zu kennen, finden Neues.

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Mein erster Wunsch war eben eine von diesen eigentlich nicht zugänglichen Attraktionen: Der Bunker unter dem Rathausplatz. In diesem war bis in die 80er Jahre ein Hotel untergebracht, in vielen kleinen Zimmern an zwei langen Gängen konnten die Gäste übernachten. Vollkommen ohne Fenster und Tageslicht versteht sich. Heute ist das Hotel ein recht herunter gekommener Ort, der kaum noch etwas von seiner einstigen Pracht vorweißt. Dass der Bunker nicht zwingend ungemütlich war, zeigen gerahmte Aufnahmen an den Wänden. (Leider ist der Bunker ein absolutes Paradies für Schimmel, der sich in der schlecht lüftbaren Umgebung wunderbar mehrt. Das ist vermutlich auch ein Grund, weshalb der Bunker vermutlich nicht mehr lange Teil der Langen Nacht sein wird. Leider.)

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Was auch für jeden Stuttgarter etwas ganz besonderes ist, ist wohl das Neue Schloss einmal von innen zu sehen. Von außen ist es ja für jeden Besucher und Bewohner ein Begriff. Ob es auch bei der nächsten Langen Nacht noch zu besichtigen ist, hängt vom Wohlwollen der neuen Landesregierung ab. Neben tollem Stuck und eingearbeiteten Spiegeln ist vor allem das Deckenfresco der Aeneas-Erzählung ein Hinkucker. Toll waren natürlich auch die vielen kostümierten Mitarbeiter und Mitglieder der historischen Vereine im Schloss.

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Wer ein Fan von Oldtimern ist, kann sich direkt vor dem Neuenschloss im Ehrenhof in ein solches Gefährt setzen und sich bequem durch die Stadt zum Mercedes-Benz-Museum fahren lassen. (Dort war ich auch noch nie und ich wart begeistert über die wundervolle Aufmachung der Autoausstellung. Auch die Sicht von der Dachterasse über Cannstatt ist natürlich großartig. Vorallem für Automobil-Fans ist die Fahrt dorthin ein Erlebniss und der Besuch macht auch Kindern Spaß.

Insgesamt war ich von dem tollen Angebot begeistert. Da ich neben dem Studium auch in einem Museum arbeite, weiß ich, dass es oft nicht einfach ist junge Leute und Kinder für Geschichte, Kultur und Kunst zu begeistern und dabei sind Veranstaltungen wie die Lange Nacht der Museen wichtig. Sie zeigt auch nicht kulturell interessierten Menschen einen tollen Mittelweg voller Events und bunter Beleuchtung der Stadt und auch vom Hafen. Also für nächstes Jahr unbedingt vormerken;) Liebste Grüße aus Stuttgart!

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