Ein Ausflug auf die Landesgartenschau in Öhringen

Bei herrlichem Sonnenschein durch Blumenmeere und Gartenanlagen spazieren? Dazu Programm, Musik und andere Darbietungen musikalisch, kulinarisch wie optisch? Klingt das nicht alles super? Falls ihr das auch gerne erleben wollt, gefällt euch vielleicht mein kommender Beitrag zur Landesgartenschau (kurz Laga), die zur Zeit in meiner Heimatstadt Öhringen besucht werden kann.

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(Der Blick hinauf zu dem Öhringer Schloss, dem heutigen Rathaus, als die ersten Besucher am Eröffnungstag die Stufen der Freitreppe hinunter kommen.)

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(Das Fahnenspiel inklusive Musik empfing die Besucher am Eröffnungstag mit volkstümlichem Fahnenschwingen im Hofgarten.)

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(Neben vielen Blumen sind auf der Laga auch Kunstwerke verschiedener Künstler aus der Würth-Sammlung und aus dem Bestand des Kunstvereins zu sehen.)

Die Laga in Öhringen hat vor kurzem offiziell ihre Halbzeit erreicht und damit ihren blühenden Höhepunkt. Überall duftet es nach Blumen, schöne Beete und Schaugärten laden zum Verweilen und Genießen ein und dazwischen wird musiziert, getanzt und mit den Kindern gebastelt. Das Gelände teilt sich in Öhringen in drei Bereiche, mit der großen Sparkassenaktionsbühne bietet das Gelände Cappelaue wohl am meisten Aktion für seine Besucher, das Gelände um das Hofgut Cappel ist dagegen für uns dort beheimatete Besucher etwas besonderes. Das Gelände dort ist eigentlich Privatbesitz und deshalb nicht zugänglich und versteckt sich auch ansonsten hinter Hecken. Im Rahmen der Landesgartenschau ist es aber für alle Besucher hergerichtet und eben deshalb ein kleines Highlight. Für alle Eltern wird dort am Wochenende und manchen Ferientagen ein kostenloses Kinderprogramm angeboten, sodass die Eltern etwas entspannen können und die Kleinsten gut beschäftigt sind. Der letzte Geländeteil ist in der Öhringer Innenstadt und befindet sich rund um Tanzlinde und den Hofgarten zwischen ehemaligen Residenzschloss und Hoftheater.

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(Im Schlosskeller sind immer wieder wechselnde Blumenausstellungen zu sehen, hier zum Thema rund um den Weinbau der Gegend.)

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(Auch ein Blick in die erhaltenen historischen Gewächshäuser lohnt sich, hier sind ebenfalls verschiedene, teils exotische Pflanzen ausgestellt.)

Dass die Laga auch etliche Gegner hat, ist mir bewusst. Ebenso dass die Preise des Caterings innerhalb des Geländes recht teuer sind (auch für mich als Studentin). Allerdings darf auf die Laga sowohl Essen als auch Getränke mitgenommen werden. Niemand wird davon angehalten ein ganzes Picknick mitzubringen und kann dafür auch einen Bollerwagen zum Transport vor Ort mieten, oder eben auch hier einen eigenen mitbringen. Vor allem für Familien ist das ein tolles Angebot. Mit vielen tollen Spielplätzen lohnt sich meiner Meinung nach ein Besuch vor allem für Familien, denn auf dem weitläufigen Gelände ist auch für die Kleinen reichlich Abwechslung geboten.

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(Der Blick entlang der beiden Alleen, die die Besucher vom Schloss in Richtung Hoftheater entführen. Hier waren die Deutschen Trachtentage auf dem Gelände und entlang der Wege tagte ein kleiner Trachtenmarkt.)

Preislich ist ein Besuch auf der Laga schon auf einen Tagesausflug angelegt, denn für die 17 Euro sollte man sich auch die Zeit dafür nehmen. Weiter gibt es viele preisliche Varianten für Familien mit und ohne Großeltern und auch für Schüler und andere Reduzierte für eine separate Eintrittskarte. Ich selbst besitze keine Dauerkarte und besuche trotzdem immer wieder bei ausreichender Zeit das Gelände, manchmal um an Aktionen wie den Limesführungen teilzunehmen, für Konzerte oder wie vor zwei Wochen anlässlich des Hohenloher Weindorfes. (Die Homepage mit Lageplänen und dem kompletten Angebot werde ich hier für alle Interessierten verlinken.) Ein Blick in das aktuelle Veranstaltungsprogramm lohnt sich stets, etwa ist am nun kommenden Wochenende wieder auf einer Aktionsfläche ein „Römerlager“ aufgebaut, mit Gladiatoren, Waffenlagern, Schmiede und anderem. Praktisch eine Vergangenheit zum Erleben.

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Mir gefällt besonders, dass der ehemals hier in der Gegend verlaufende Limes im Mittelpunkt der Laga steht. Er ist auf dem Gelände mit Hecken beplanzt und es wurde ein Limestor in Originalgröße nachgebaut. Insgesamt drei Limesplattformen ermöglichen Besuchern der Gegend den Verlauf nachzuverfolgen, vorbei an Überbleibseln der Römerzeit. Für richtige Römerfans lohnt sich dazu noch ein Besuch im Weygang-Museum, neben Zinngießerei sind hier auch viele Funde aus der Öhringer Römervergangenheit ausgestellt, etwa die Minerva-Statue, die als bislang ältester bekannter Fund gilt.

Ich weiß, dass sich nicht jeder für die Laga begeistern kann und es sicherlich auch ausreichend Gegenargumente für jedes meiner Besuchsargumente von Gegnern finden lassen. Trotzdem finde ich einen Besuch lohnenswert, schließlich sollte sich jeder seine Meinung selbst bilden. ICh wollte mit diesem Beitrag lediglich meine Meinung zu Gelände und Co weitergeben und von meinen Eindrücken dort berichten. 

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