Das Bastei-Gebirge und Dresden (wieder einmal)!

Ich hatte das Vergnügen, wieder einmal nach Dresden reisen zu dürfen und auf dem Weg dorthin habe ich noch einen kleinen Abstecher ins Basteigebiet im Elbsandsteingebirge gemacht. 

Dresden, eine Stadt mit vielen großartigen Gebäuden und dem schönen barocken Stadtkern um die Semperoper, ist meiner Meinung nach immer wieder einen Besuch wert. Vor allem bei gutem Wetter läd der Innenhof des Zwingers mit seinen Museen (etwa der Alten-Meister-Galerie) zum Verweilen im Sonnenschein ein. Das Nymphenbad bietet unter herrlichen Figuren und Wasserspielen Erfrischung für den Sight-Seeing-Touri und einen Fluchtort vor uz viel Sonne auf der vielleicht schon verbrannten Haut. Zu Fuß ist in Dresden der Großteil der Sehenswürdigkeiten in recht kurzer Zeit und geringer Distanz zu erreichen. Bewaffnet mit einem Reiseführer schlägt man sich auch ohne Stadtführung sehr gut.

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Ein kleiner Tipp von mir: an der Frauenkirche werden zu bestimmten Uhrzeiten kleine kostenlose Führungen angeboten, an denen alle Interessierten teilnehmen können. Dazu setzt man sich einfach in die Kirche, entspannt etwas unter der hohen Kuppel und lauscht einer kurzen Andacht mit anschließender Erläuterung des Kirchenraums und der bewegten Geschichte der Kirche. Auch ein Gang auf die Kuppel in den Turm lohnt sich, den der Blick über die Stadt und vor allem nach unten in den Kirchenraum. (Für den Aufstieg in den Turm muss man etwa 5 Euro bezahlen, während die Erläuterungen komplett umsonst sind.)

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Bei gutem Wetter ist natürlich mein persönliches Highlight die Brühl`sche Terrasse mit dem Blick auf die Elbe und ans gegenüberliegende Ufer. Hier lässt es sich bequem auf Bänken mit einem Eis in der Hand aushalten, vielleicht hat der eine oder andere Interesse an den Gemälden der Straßenkünstlern, die auch die schönsten und lustigsten Geschichten ihrer Stadt zu erzählen haben. Auch sind die kleinen Meisterwerke für um die 5 Euro ein schönes Andenken (finde zumindest ich). Im Anschluss an die Brühl`schen Terrassen ist es nur ein Katzensprung zur Frauenkirche (!!!), selbst für seeeehr geh-faule Besucher der Stadt ist das kein weiter Weg.

Für einen „günstigeren“ Kaffee in schöner Atmosphäre lohnt sich der weitere Weg zu Fuß oder auch mit der Bahn (oder auch Mietfahrrädern) in die Neustadt, die mit schönen und außergewöhnlichen Innenhöfen und vielen alternativen Läden und Restaurants besticht. Besonders außergewöhnlich und ein absolutes Erlebnis ist das Straßen- bzw. Straßenviertelfest „Bunte Republik Neustadt“, dabei ist ein komplettes Viertel voller Menschen, Musik und außergewöhnlichen Gerüchen. Für dieses Fest lohnt sich der Besuch der Stadt definitiv und es ist für mich auch ein Grund, um bald wieder (natürlich zur Zeit der BRN) nach Dresden zu kommen und noch einmal das unbeschreiblich schöne Fest miterleben zu können.

Ich empfehle für die Stadt sich etwa drei volle Tage Zeit zu nehmen, falls das möglich ist. Leider bieten viele Anbieter von Städtetrips meist nur einen kompletten und zwei halbe Tage an, was leider nicht zum gemütlichen Entspannen einläd sondern zum Hetzen von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten, ohne wirklich einen Moment Zeit zu genießen.

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Auch das Umland von Dresden ist einen Besuch wert, denn mit Zügen und Co ist auch dort eine Menge zu entdecken. Dort kann man sich als Besucher etwa die Festung Königstein ansehen oder in dem Basteigebiet im Elbsandsteingebirge Wandern gehen. Das Gebiet um den kleinen Ort Rathen hat mit seinen unglaublich beeindruckenden Felsformationen schon vor Jahrhunderten die Menschen beeindruckt, wie etwa den Künstler Caspar David Friedrich, der die Felsen in mehreren Gemälden verewigte. Der Großteil des Gebietes der Felsen ist mit gutem Schuhwerk, Willen und etwas Ausdauer zu besuchen, nur für einen kleinen Rundgang um einen Felsen in vorderster Reihe, der ehemaligen Bastion, muss der Besucher 2 Euro bezahlen. Verschiedene Aussichtsplattformen und -punkten lassen sch nicht nur herrliche Bilder schießen, sondern es lassen sich auch tolle Naturphänomene beobachten. Gewitter sind schon aus großer Entfernung sichtbar und auch Sonnenuntergänge färben die Steinfelsen in verschiedenste Farben.

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Vielleicht konnte ich durch Bild und Wort den ein oder anderen Leser für Dresden und sein Umland begeistern, auch wenn ich schon einmal in höchsten Tönen von meinen Tagen dort geschwärmt habe. Wie gesagt, ich möchte unbedingt wieder dort hin, vielleicht im nächsten Sommer, wer weiß;)

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