Unterwegs in…. Stuttgart – Vom Ansturm auf den Stuttgarter Primark im Milaneo

Oder: Von der Hölle auf Erden, Von Shopping-wütigen 13-Jährigen und gestressten Kassierern

– Mein erster Tag im Stuttgarter Milaneo –

Schon seit vielen Jahren bin ich öfters in England, weswegen mit die Kette Primark kein neuer Begriff war, als diese nach Deutschland kam und nur wenige Städte hier in Ba-Wü eine Filiale hatten. Der Hype um den Billig-Kleiderhandel war enorm, jeder der noch nie dort war, musste unbedingt einmal einen Shopping-Tag im Primark erlebt haben und sich mit hunderten Anderen um Kleidungsstücke prügeln (so war das nach der Eröffnung in Karlsruhe, also wirklich ein absoluter Ausnahme-Zustand, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Aus England kenne ich Primark zwar als gut besucht, aber nicht hemmungslos überfüllt.) Ich für meinen Teil habe den Weg nach Karlsruhe und zu Primark nur einmal auf mich genommen, das hat mir gereicht. Wegen dieser, naja, kaum schönen Erfahrung, war ich sehr sketisch, als ich gelesen habe, dass im neuen Milaneo ein Primark seinen Platz finden sollte. Und ich war dort. Ich habe sogar etwas gekauft. Wider Erwarten. Und ich bin sehr glücklich damit! (Womit ich auch nicht gerechnet habe, vorallem weil meine Freundin die ganze Zeit während des EInkaufes neben mit stand und Dinge sagte wie „Alles von blutigen Kinderhänden genäht“ oder „Das kann ich nicht mt gutem Gewissen tragen“, mit dem Endeffekt, dass sie mehr gekauft hat als ich. Ich muss sagen, dass ich mir über hohe und niedere Qualität erst dann Gedanken machen werde, wenn ich das nötige Kleingeld dazu habe. Und solange das nicht so ist, werde ich Dinge tragen, die mir gefallen und die ich auch bezahlen kann.)

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Was ist eigentlich dieser „gute Geschmack“ und wer hat ihn? (Zuggedanken)

Bei einer meiner endlosen Zugfahrten (Zugfahren ist für mich fast schon Meditation, dabei und unter der Dusche kommen mir immer genau dann die besten Ideen, wenn ich gerade nichts zum Schreiben dabei habe)  habe ich darüber mal intensiv nachgedacht. Wer sagt uns eigentlich, was uns gefallen muss und was schön aussieht? Klar, die Designer auf den großen Schauen setzten die Maßstäbe mit ihren Kollektionen, zudem beeinflussen die Jahreszeiten die Mode, es gibt immer besonders angesagte Farben, die jeder tragen sollte oder bestimmte Matreialien, die jeder einfach im Schrank haben muss. Mode ist so unbeständig, man weiß nie wie lange sich etwas hält, wie lange man Komplimente für bestimmte Stücke bekommt oder wann man seine alten Lieblingsstücke weglegen muss. Es ist scheinbar auch sehr schwer, Mode zu definieren (ich habe das mal gegoogelt, das Einzige, was ich öfters lese, war: Mode ist unbeständig, Mode ist wandelbar bzw entwicklungsfähig und Mode ist subjektiv!). Ich beobachte sehr gerne diesen Wandel, wie schnell sich bestimmte Trends durchsetzen und wie schnell sie verschwinden und ich sehe oft, dass gerade diejenigen meist nicht wirklich bewundernd angesehen werden, die die aktuellen Trends von Kopf bis Fuß umsetzen (und das meist sehr gekonnt tun!). Bewerten die Menschen um uns herum, was Mode ist? Ich glaube, dass Mode teils von anderen ausgeht, seien es unsere Mitschüler oder Kommilitonen oder eben die Designer, wichtig für uns ist dch eigentlich, was es in den Läden letzendlich zu kaufen gibt, anders würden wir gar nicht versuchen können, mit der Mode zu gehen. Ich mag es auch am liebsten, wenn ich Komplimente für meine Kleidung oder den Schmuck oder ein hübsches Makeup bekomme, dann hat sich die Mühe gelohnt, finde ich. Mode ist zwar unbeständig, aber es gibt gewisse Kleidungsstücke oder Stilrichtungen, die niemals komplett außer Mode kommen! Etwas, das immer geht, ist ein schönes, eng anliegendes schwarzes Kleid, wie Audrey Hepburn oder Coco Channel es trugen.

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