Tausend strahlende Sonnen – Khaled Hosseini

Weil die Tage ja jetzt wieder kürzer werden, offiziell der Sommer schon zu Ende ist und es auch etwas kühler werden wird, habe ich mal wieder ein gutes Buch für kuschelige Stunden unter die Lieblingsdecke in der gemütlichen Wohnung für euch. Wieder einmal habe ich in der Bücherhandlung einem schon bekannten Autor nachgegeben und ein weiteres Buch seiner Werke erstanden. Die Rede ist von Khaled Hosseini.

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Vor etwa einem Jahr habe ich „Traumsammler“ gelesen und nun gehört auch „Tausend strahlende Sonnen“ zu den bereits gelesenen Büchern. Schon vorab, es ist mein bisheriges Lieblingsbuch seiner Werke und eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Ich rate jedem, eines oder mehrere seiner Bücher zu lesen, vor allem in Zeiten des Flüchtlingszustroms. Die Schilderungen von Alltag und Lebensumständen, etwa bei „Tausend strahlende Sonnen“ die beiden Frauen Mariam und Laila, schärfen das Verständnis und sensibilieren für die Traditionen und Fluchtgründe unserer Gäste.

Mich hat „Tausend strahlende Sonnen“ sehr berührt, vielleicht auch wegen der beiden Figuren Mariam und Laila. Gemeinsam haben sie nicht vieles außer dem Ehemann und ein schweres Schicksal. Dass gerade in Kriegszeiten das normale Leben inmitten von Tod und Bombadierungen leidet und die Angst um das eigene Leben und das der Liebsten ein ständiger Begleiter wird, schildert Hosseini in diesem Buch.

Der Leser lernt zuerst Mariam und ihr Leben abgeschieden von der Stadtbevölkerung kennen. Sie wächst bei ihrer Mutter in einer Hütte im Wald auf, wird einmal die Woche von ihrem Vater besucht, der in der Stadt eine Familie hat und ein Geschäftsmann ist. Mariam als uneheliches Kind ist eine Schande für ihn und wird deshalb versteckt gehalten. Mit 15 wird sie mit dem älteren Rashid verheiratet und zieht mit ihm nach Kabul. Die Ehe verläuft lieblos und kinderlos und Rashid nimmt sich Jahre später eine Zweitfrau, Laila. Auch sie kommt nicht ganz freiwillig in Rashids Haushalt, denn nach einer behüteten Kindheit in ihrem sehr westlich orientierten Elternhaus verliert sie ihre Eltern und willigt schließlich in eine Heirat mit Rashid ein. Mariam sieht in der neuen Frau zunächst eine Bedrohung, denn Laila wird schwanger. Doch die langsam entstehende Freundschaft zwischen beiden geht tief und ist voller Aufopferung für die jeweils andere.

Das Buch ist sehr interessant geschrieben und voller Details. Da viele auch sehr traurige Ergeignisse geschildert werden, habe ich es nicht (wie so oft) in der Bahn gelesen, denn ich hatte beim Lesen oftmals Tränen in den Augen. Ich war zutiefst berührt und fasziniert von der Welt, die sich mir offenbart. Ich denke, gerade die Frauen-Thematik macht das Buch für mich besonders bewegend und fesselnd, denn man lernt seine eigene Situation und unsere europäische Welt sehr zu schätzen. Besonders gefallen hat mir das Einbringen vieler Eigennamen, etwa Gegenständen oder Gerichten, in der Landessprache Afghanistans.

Ich würde das Buch generell jedem Interessierten empfehlen, allerdings ist es keine ganz leichte Kost aufgrund seiner Thematik. Sprachlich finde ich es sehr gelungen und abwechslungsreich. Es hat keine „Durststrecken“, durch welche man sich etwas quält, sondern die Aufmerkamskeit bleibt konstant aufrecht. Das Buch erschein im Jahr 2007, ist also schon recht lange auf dem Buchmarkt, und mir erst jetzt wegen des schönen Covers aufgefallen. Auf jeden Fall bekommt es einen Sonderplatz in meinem Bücherregal, gemeinsam mit meinen anderen Lieblingsbüchern wie „Der Wolkenatlas“ und „Die unwahrscheinliche Pilderreise des Harrold Fry“.

„The Crown“ – Teil 5 der Selection-Reihe

Nach fünf Büchern (und zwei Novellen-Bänden) schließt nun eine weitere Reihe meiner Lieblinsgbuchserien ab. Die Rede ist von „Selection“ und dem fünften Band der Reihe „The Crown“ oder „Die Krone“. (Wie manche aus meinen bisherigen Einträgen zu der Reihe wissen, lese ich sie auf Englisch, weshalb ich hier den englischen sowie den deutschen Titel angebe.)

„A Selection can only have one winner. A princess only has one heart.“ (Quelle: Klappentext der Rückseite)

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Über Amazon (Ich weiß, der Tod des Einzelhandels) kostet das Buch von Kiera Cass im Taschenbuchformat etwa 9 Euro und ist ganz leicht auch im englischen Original zu haben. Titelbild und Aufmachung unterscheiden sich in den verschiedenen Sprachen nicht, weshalb auch den Lesern der deutschen Ausgabe das schöne Cover nicht vorenthalten bleibt. Da „The Heir“ ja recht drastisch endet, beginnt „The Crown“ mitten im Geschehen ohne lange Einführungen zurück zur Handlung zu bieten (was ich eigentlich auch ganz gut finde). Es wird (vermutlich, so das Internet) kein weiteres Buch der Reihe geben, denn das Buch schließt mit einer entgültigen Entscheidung Eadlyns ab.

„When Eadlyn became the first princess of Illéa to hold her own Selection, she didn´t think she would fall in love with any of her thirty-five suitors. But as events at the palace force her even firther into the spotlight, Eadlyn realizes that she might not be content remaining love.“ (Quelle: Klappentext der Rückseite)

Eadlyn, die Hauptperson und Kronprinzessin, erschien mir im vierten Band etwas kühl und recht arrogant, was sich aber im Laufe der knapp 300 Seiten des fünften Bandes absolut geändert hat. Sie bekommt mehr Schichten und wird mit immer mehr schwierigen Situationen konfrontiert. Sie beweist sich und trifft schwerwiegende Entscheidungen, die sie allerdings menschlicher und näher am Leser erscheinen lassen. Vielleicht liegt das an der englischen Ausgabe, denn den vierten Band hatte ich ja auf deutsch gelesen. Wie auch die anderen Bände der Selection-Reihe ist auch „The Crown“ aus Eadlyns Sicht geschrieben und gibt vor allem ihre Gefühlswelt wieder.

Ich persönlich war sehr überrascht über den Ausgang des Buches und hätte nicht in diese Richtung spekuliert. (Es ist wirklich schwer, nicht alles Wichtige zu verraten und trotzdem einen guten oder zumindest interessanten Beitrag zu schreiben.) Vor allem die letzten 50 Seiten bringen Wendungen und eine Menge neuer Enthüllungen, ich habe sie wirklich verschlungen und mir nach ihnen von ganzem Herzen eine Fortsetzung gewünscht. Sprachlich ist „The Crown“ ein Jugendbuch und lässt sich flüssig lesen. Für mich wieder ein Buch, dass sich perfekt als Zug-Lektüre eignet und ich auch als solche empfehlen kann. Alle Leser der anderen vier Bände werden auch hier auf ihre Kosten kommen und werden sich sicherlich auch über das Ende wundern.

Vielleicht noch ein paar Zeilen aus dem Buch, die mich zum Lachen gebracht haben und die ich allen America-Liebhabern nicht vorenthalten möchte: „Henri`s very sweet,“ Mom commented. „Not the direction I was expecting you to go in, but he`ll certainly make you smile.“ „Pfft.“ Dad turned to her. „What do you know aboutpicking husbands? Last time you tried that, you got stuck with me.“

Vielleicht ein kleiner Lichtblick für alle Kiera Cass-Fans in der Welt: ihre neue Buchreihe heißt „Siren“ (erscheint laut Amazon in deutscher Sprache im Oktober) und klingt zumindest auf dem Klappentext ebenfalls ganz vielversprechend. Zumindest ist es einen Blick ins Buchinnere sicherlich wert;)

Bob und wie er die Welt sieht – James Bowen

Passend zum im Herbst in die Kinos kommenden Film „Bob, der Streuner“habe ich den zweiten Teil der wundervollen Geschichte gelesen und möchte hier darüber berichten. 

Ich liebe Katzen. Kein Wunder also das mich die Geschichte so berührt und gefesselt hat. lustigerweise habe ich mich irgendwann in den vergangenen Tage daran erinnert, dass ich schor ich das erste Buch über die Straßenkatze und den Musiker gelesen habe, ein Interview mit beiden im Fernsehen gesehen. Das erste Buch war eine Mischung aus Faszination für diese Mensch-Tier-Bindung auf der einen Seite und das Mitleid über die Situation der Obdachlosen und der Drogenabhängigen (hier in London, ich glaube aber, dass sich das Beschriebene ganz gut auf viele andere Städte übertragen lässt).

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Das Buch kostet als Taschenbuch 9 Euro und ist seit etwa zwei Jahren zu haben. (Es ist ratsam, Band 1 vor Band 2 zu lesen. Manchmal ist die Reihenfolge ja nicht ganz so wichtig, aber hier lernt der Leser in Band 1 eine Menge über James` Vergangenheit und die Bindung zwischen ihm und Bob.)

Buch 2 steigt da viel positiver ein; James und Bob haben eine Bleibe, James hat seinen Entzug beinahe hinter sich und sie sind nach wie vor ein schrilles und auffälliges Paar auf Londons Straßen und verkaufen das Magazin „The Big Issue“. Ihr Leben hat sich zwar verbessert, da James die Entzugsmittel reduzieren kann und James verbessert nach und nach de Beziehung zu seinen Eltern. Aber es gibt immer noch ein großes Ziel: James möchte von der Straße weg und für sich und den Kater eine schönere Zukunft schaffen, eine mit einem besseren Einkommen und ohne Geldsorgen. Letztendlich durchleben beide noch schlimme Wochen, in denen James krank ins Krankenhaus muss und Bob bei einer Freundin untergebracht wird. Schön erzählt wird auch die Entwicklung des Buches, für welches James sich nach anfänglicher Skepsis mit einem Autor trifft und eigentlich nicht so recht an den Erfolg des „kleinen Projektes“ glaubt.

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Erzählt wird in einzelnen kleinen Episoden, die meist eine Anekdote aus dem Leben der beiden wiedergeben. Viele lassen dem Leser das Herz aufgehen, andere sind traurig, denn sie zeigen die dunkeln Seiten der Gesellschaft auf. Sie erzählen von dem Verlust von Kameradschaft und Zusammenhalt und teils von Ungerechtigkeit.

Ich war beim Lesen (im Zug) oft den Tränen nahe, denn wahre Geschichten und „echte Charaktere“ bewegen mich immer sehr. (Was wohl meine Mitfahrer gedacht haben müssen!) Sprachlich ist das Buch bestimmt keine hohe Literatur, aber es weckt unglaublich viele Gefühle in einem, was das Buch zu einem Erlebnis macht. (Ich persönlich mag wahre Geschichten, weil das Leben die schönsten Geschichten schreibt.) Ich kann das Buch absolut empfehlen, als Urlaubslektüre oder wie für mich für lange und häufige Zugfahrten.

Und wem das Buch gefallen hat, der kann sich so wie ich auf den Kinofilm freuen, der im Januar 2017 in die deutschen Kinos kommen wird. Bob wird sich natürlich selbst darstellen, darauf freue ich  mich am meisten;) 

Der Marsianer – Rettet Mark Watney

Ich bin mal wieder eine der ganz schnellen Sorte, deswegen schreibe ich erst jetzt diesen Beitrag zu einem Buch, dessen Verfilmung erst vor kurzer Zeit recht erfolgreich im Kino lief. Gemeint ist Andy Weirs „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“. Warum ich trotz all der Zeit seit Kinostart noch einen Beitrag nachreichen will, liegt einfach daran, dass ich schon lange kein so unterhaltsames Buch in der Hand hatte. 

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Zu Beginn wollte (mir völlig unverständlich) kein Verlag die humorvolle Geschichte von Andy Weir über den versehentlich zurückgelassenen Astronauten veröffentlichen, also tat Andy das selbst. Mit Humor und unschlagbaren Sarkasmus stattet er seinen Marsianer Mark aus, was einen Leser einfach zum schmunzeln bringt. Mark bleibt alleine zurück auf dem Mars zurück, seine Crewmitglieder hielten ihn für tot und haben mit der Rückkehrsonde den Mars verlassen. Jetzt ist er dort alleine mit einer Ausrüstung, die für die Dauer der Mission von etwa 30 Tagen ausgelegt ist, da darf man schon sehr, sehr sarkastisch werden. Aber er macht das Beste aus der Situation, er kümmert sich erst einmal um seine Nahrungsquelle für die nächsten Tage: Kartoffeln. Dazu braucht er allerdings kultivierte Erde. Und das ist nur eines seiner Probleme. Dank seines Ideenreichtums (als Botaniker und Ingenieur) schafft es Mark alleine auf dem Mars zu überleben und auch Kontakt mit der Erde aufzunehmen. So beginnt ein waghalsiges Rettungsunternehmen von der Erde aus und die ganze Welt fiebert um Marks Rettung mit.

Ich habe das Buch als Taschenbuch für ca. 10 Euro gekauft und ich habe die Ausgabe mit Filmcover. (Mir wäre das Originalcover eigentlich lieber gewesen, weil ich es schöner finde. Letztendlich ändert es aber nichts am Inhalt des Buches:D) Mark ist nicht der typische Astronaut, er sieht seine ausweglose Lage mit Humor und geht Risiken ohne Ende ein, um eine Chance auf seine Rettung zu haben. Mir gefällt die Sprache, sie ist einfach gehalten, aber es kommen öfters auch Abschnitte in denen komplizierte chemische Vorgänge erklärt werden oder Funktionsweisen von verschiedenen Maschinen. Mir waren diese Erklärungen nicht immer ganz einsichtig, was aber daran liegt, dass ich technisch äußerst unbegabt bin. Andy Weir hat gut recherchiert für sein Buch und das merkt man als Leser sofort. Trotz solcher komplexeren Abschnitte liest sich das Buch gut und angenehm, man möchte es eigentlich nicht weglegen sondern in einem durchlesen. Unterteilt ist das Buch in Abschnitte die Mark Watney als Logbuch aus seiner Perspektive erzählt, gemischt sind diese mit Passagen aus Sicht seiner Crewmitglieder und von der NASA-Basis.

Ich kann das Buch (keiner wundert sich nach meinem Lobgesang) nur empfehlen! (Der Film war sicherlich bei einer solchen Vorlage auch ganz klasse. Ich habe ich, muss ich gestehen, gar nicht gesehen.)

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Passend zum neuen Jahr arbeite ich momentan das Design meines Blogs etwas um, damit er etwas moderner und klassischer aussieht. Hoffentlich ist er noch immer ein Blickfang und euch gefallen auch die kommenden Beiträge de nächsten Tage und Wochen. In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein gutes, erfolgreiches und schönes neues Jahr 2016!

Neuer Lesestoff: Selection – The Heir (Die Kronprinzessin)

Nachdem Kiera Cass mit ihren ersten drei Bänden der Selection-Reihe absolut mein Herz für leicht romantische, extrem herzzerreißende und einfach nur schöne Schicksale erweicht hat, war ich mehr als nur gespannt auf Band 4. Ich wusste gar nicht, dass eine weitere Fortsetzung geplant war und dem entsprechend überrascht reagierte ich, als eine Freundin (ebenfalls begeistert von den Büchern) mir davon erzählte. Also wurde ganz schnell Amazon geöffnet (ich weiß, Amazon ist der Tod für den Buchhandel, aber ich brauchte dieses Buch. Schnell. Bis zum nächsten Morgen weil ich es mit in den Urlaub nehmen wollte.) und bestellte „Die Kronprinzessin“.

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(Ich entschuldige mich schon jetzt für das Bild, meine Kamera war leider noch bei meinen Eltern zuhause, weit weit weg von Stuttgart. Deshalb habe ich ein Bild mit meiner Handy-Kamera aufgenommen, da ich euch gerne das Titelbild zeigen wollte.)

„Die Kronprinzessin“ hat mich im Hardcover mit Versand etwa 13 Euro gekostet und war im Handumdrehen in meinem Briefkasten. Ich hatte das Gefühl, es wären mehr Seiten enthalten sind im Vergleich zu den Taschenbüchern, aber das kann trügen, denn ich habe die ersten Bände auf englisch gelesen und dabei stimmen die Formatierungen der Seiten nicht immer mit den deutschen Ausgaben überein. Diesmal habe ich (durch einen Fehler) das Buch auf deutsch bestellt. Continue reading „Neuer Lesestoff: Selection – The Heir (Die Kronprinzessin)“

Zeitschriften-Liebe im April (dem schönsten Monat der Welt!!!)

Leider habe ich gerade beim Thema Zeitschriften-Liebe lange pausiert. Aber diese generellen (auch mir zu langen)Pausen will ich slebt auch nicht mehr hinnehmen und organisiere deswegen meine Woche etwas um.

Während ich am Gardasee Pizza, Grappa, Nudeln und Co genossen habe, hat sich in Deutschland etwas getan: Die neue Joy und die neue Glamour sind erschienen und ich habe sie gleich (an einer Raststelle in Österreich zum teuren Preis) gekauft.

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Zur Glamour: Das Cover gefällt mir im Vergleich zu den letzten beiden Covern nicht sher gut, das knallige Orange der Schrift finde ich zu leuchtend und es wirkt (finde ich) billig. Was eigentlich so gar nicht für den (wie immer sehr qualitativ hochwertigen) Inhalt steht, der wie immer sehr gelungen ist und zu dem mit wunderschönen Bildern unterlegt wird.

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Mit Khaled Hosseini an den Gardasee und wieder zurück!

Khaled Hosseini – „Traumsammler“ – Was für ein Buch! (Ein bisschen zu Kahled Hosseini zu Beginn, bevor ich näher auf das Buch eingehe. Weitere Romane von ihm sind „Dracheläufer“ und „Tausend strahlende Sonnen“, beides ebenfalls Bestseller. Hosseini wurde in Kabul geboren, seine Familie war nach Einmarsch der Sowjets in Afghanistan gezwungen nach Amerika ins Exil zugehen. Dort studierte er Medizin. Heute ist er bekannt als Sonderbotschafter Amerikas und Gründer einer Stiftung zur humanitären Hilfe der Bewohner Afghanistans.)

„Das Leben in Shadbagh ging weiter. Abdullah drehte die Feder hin und her. Wehe, du weinst, hatte sein Vater gesagt. Ja keine Tränen. Das dulde ich nicht. Er hatte nicht geweint. Niemand im Dorf fragte nach Pari. Niemand erwähnte auch nur ihren Namen. Es verblüffte Abdullah, wie spurlos sie aus ihrem Leben verschwunden war.“ (S. 60, „Traumsammler“)

Zuerst einmal die Fakten zum Buch: Das Buch hat 441 Seiten Text, kostet als Taschenbuch etwa 10 Euro und erschein beim Fischer-Verlag. (Meine Ausgabe stammt aus dem Jahr 2014.)

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Zeitschriften-Liebe.

Ich kaufe (neben Büchern, Kleidung, Kosmetika die ich eigentlich nicht brauche, Schmuck und Essen) auch jeden Monat (gleich) drei Zeitschriften, die auch mit Termin des nächsten Erscheinen in meinem Kalender notiert sind.

Ich kaufe seit Jahren die Glamour. Neben wunderschönen Modestrecken sind dort auch tolle Berichte zu lesen, vorallem die Reisereportagen haben es mir angetan! Das Design gefällt mir sehr gut und ich lese jedes Mal mit Begeisterung das Vorwort von Andrea Ketterer. Sehr gelacht habe ich dank Felix Reek, der in einer wöchentlichen Online-Kampagne sich die Show „The Bachelorette“ vornahm. (Hier einmal der Link, wer das gerne nachlesen möchte.)

Außerdem stehe ich wirklich sehr auf die Seiten „Frauenfragen glamourös gelöst“ und „Schlau in 60 Sekunden“, mindestens genauso wie auf die etwas extravaganteren modischen Ideen (die sind nicht zwingend tragbar, aber wirklich inspirierend).

Außerdem lese ich auch monatlich die Shape. Vielleicht als Erinnerung daran, dass ich wirklich mehr Sport machen, gesünder kochen und weniger oft Pizza bestellen sollte. Begeistert gerne lese ich die Rezeptideen durch und bewundere die Frauen, die es geschafft haben, ihr Leben umzukrempeln und dank guter Diäten und Sport um die 30 Kilo abzunehmen. (Mir geht es dabei nicht darum, dass ich auch gerne 30 Kilo abnhemen möchte, dann wäre nicht mehr ganz so viel von mir übrig, aber ich bewundere diesen Kampfgeist und das Durchhaltevermögen! Davor habe ich den größten Respekt.) Die Workouts sind übrigens jedes Mal auch klasse, auch wenn ich zugebe, dass ich sie nicht immer so gewissenhaft befolge, wie man es vielleicht sollte:D (Besonders freue ich mich, wenn ein Workout auf DVD dabei ist, irgendwie bin ich motivierter, wenn der Fernseher läuft!)

Zu guter Letzt ist da noch die Joy, so ein bisschen mein Klatsch- und Tratschmagazin (im Vergleich zu den anderen Beiden). Aber auch die Joy hat wunderschöne Fotostrecken, umsetzbare Schminktipps und oftmals druckt die Joy auch viele Stücke (aus der Modewelt) in bezahlbaren Preisen ab, was meinen Geldbeutel sehr freut.

Diesen Monat sind alle drei zufälligerweise Pink! (Ein klasse Schlusswort!)

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„Bob, der Streuner“ – So herrlich süß!!!

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James Bowen – Bob, der Streuner

Wer nicht glaubt, dass Tiere Leben ändern können, der hat entweder keins besessen oder hat zu wenig gelesen. Das Buch um den Straßenmusiker James, dem eines Tages ein Kater zuläuft, ist wirklich herzzerreißend! Als ich im Hugendubel kurz reingelesen habe, hatte ich wirklich Tränen in den Augen und musste sie wegblinzeln, damit die anderen Leute mich nicht für komplett bescheuert halten. Freundschaften zwischen Tieren und Menschen sind etwas ganz Besonderes, Hunde sind treu, Pferde trösten die Seele und Katzen spüren deine Sorgen (meine zumindest, die ist sonst nie zutraulich, außer es geht mir schlecht, dann liegt sie neben mir im Bett und schnurrt, ganz laut). Das lernt auch James, denn der Kater lässt sich nicht vertreiben, sondern bleibt um jeden Preis. Die Geschichte ist nicht nur super süß, sondern auch noch wahr! Sogar zu Galileo – Big Pictures hat es das ungewöhnliche Duo geschafft, zu Recht finde ich! Bob ziert mittlerweile nicht nur ein Buchcover, sondern schon zwei, im zweiten Buch von James Bowen „Bob und wie er die Welt sieht“, lernt der Leser beide noch besser kennen.

Kauft es, leiht es, lest es! Es lohnt sich, ich versprechs 🙂

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Quelle Bild: https://www.facebook.com/pages/Bob-der-Streuner/116817895191243

Göttin in Gummistiefeln! oder: Stadt trifft Land

Ich bin ja bekennendes kleines Landmädchen und kann das definitiv nicht leugnen, aber dafür bin ich auch etwas unempfindlicher, was strengere Gerüche oder Spinnen angeht, was nicht zwingend ein Nachteil ist. Vielleicht habe ich gerade deswegen bei Sophie Kinsellas „Göttin in Gummistiefeln“ soooo herzhaft gelacht!

Sophie Kinsella ist ohnehin eine meiner Lieblingsautoren, wenn mein Studium mir mal etwas Zeit zum Lesen lässt und ich mich nicht mit Goethe, Schiller und Co befassen darf. Wer gerne lacht beim Lesen, dabei grinsen möchte oder einfach nur unglaublichen Spa? haben will, sollte sich direkt ein Buch von Sophie Kinsella zur Hand nehmen, die Auswahl ist übrigens ziemlich groß;) Sehr bekannt ist vorallem „Die Schnäppchenjägerin“ oder auch „Shopaholic“ (ich liebe, liebe, liebe diesen Film!!!).

Kurz zusammen gefasst: Die erfolgreiche Anwältin Samatha gibt alles für ihren Job, bis sie eines Tages für die Kanzlei einen millionenschweren Fehler macht, anstatt ihrem „Versagen“ ins Auge zu blicken, flieht sie und landet mitten auf dem Land. Weil sie nicht weiß, wohin mit sich, klingelt sie bei einem Haus und schneller als sie sich vorstellen kann, hat sie eine Stelle als Hausmädchen bekommen, zuerst ist sie verwundert, doch sie beschließt sie zu bleiben, vielleicht nicht zuletzt wegen dem netten, jungen Gärtner, der ebenfalls bei der Familie angestellt ist.

Den Rest könnt ihr euch entweder denken oder ihr müsst eben doch einfach das Buch lesen 😀 Ich für meinen Teil jedenfalls habe das Buch im Zug gelesen und wurde von der Dame neben mit gefragt, was mich so zum Lachen bringt und ob ich das Buch empfehlen könnte. Ja, definitiv, das kann ich. Wer nicht kochen kann, oder überhauot weiß, was für Geräte sich alles in einer Küche befinden, so wie Samantha im Buch, ist die wohl lustigste, aber unfähigste Haushälterin der Welt. Was aber gut ist für uns Leser, wir lachen uns dabei im wahrsten Sinne des Wortes kringelig. Findet sogar meine Mutter, und deren Buchgeschmack liebt sonst nur historische Romane:D

Hier noch das Cover, falls ihr wie ich seit und immer erstmal das Cover sehen müsst um zu entscheiden, ob ihr es lesen wollt oder nicht 🙂

Übrigens, ein anderer Favorit, ebenfalls von Sophie Kinsella, ist das Buch „Charlston Girl“, ein wunderbares Buch und es hat einen Ehrenplatz in meinem Regal, dazu schreibe ich bestimmt bald auch noch ein paar Sätze!